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Aktualisiert am 16.03.2017

 

Allerlei Informationen über Italien und seine Gepflogenheiten. Manchmal mit etwas Augenzwinkern, wie das Leben auch sollten wir vieles mit mehr Humor sehen.

 

Wo ihr die Alsterjungs noch findet?

Folgt uns auf Facebook und verpasst keine Nachrichten aus der italienischen Gastroszene. Vor allem die vielen kurzfristigen Angebote oder Aktionen, die zu kurzlebig für unsere NEWS sind, posten wir hier. So müsst Ihr nicht lange suchen und habt alles auf einen Blick.

Im Blog posten wir nur aus dem Ristorante wo wir gerade zu Gast sind. Ein kurzes Hallo von unterwegs.

Was erwartet euch auf YouTube. Unter anderen ein kleiner Sprachkurs und ab Juli 2015 viele kleine Videos aus den Ristorante. Die Alsterjungs ganz kreativ. Dabei geht es uns nicht darum Profi-Videos zu drehen sondern euch einen kleinen Einblick zu verschaffen, ganz unkompliziert.

Bei Google+ erwarten euch unsere jeweiligen Besuche in den Ristorante, sowie unsere Bewertungen der Ristorante. So könnt ihr auf einer Seite nachlesen wo wir gerade schlemmen und wie die Bewertung des Ristorante aussieht.

Facebook, Blog, Youtube, Google+,

 

 Typisch italienisch

 

1) Guten Morgen: buon giorno, Guten Tag: buona giornata, Guten Abend: buona sera, Gute Nacht: buona notte, benvenuto: Herzlich Willkommen.

2) Cappuccino wird nur bis 12:00 Uhr getrunken, danach Espresso in allen Variationen.

3) Pizza und Pasta sind Vorspeisen oder Appetitzügler und werden selten Abends alleine als Hauptgericht gegessen.

4) Italiener kennen im normalen Umgang kein SIE, es wird sich geduzt.

5) Italiener reden laut und gestikulieren stark, eine liebenswerte Art. Aber so sind sie nun mal!

6) Mehr als nur einen: Un Espresso - due Espressi, un Cappuccino - due Cappuccini, un Grappa - due Grappe usw.

7) Senza Gas bedeutet bei Wasser (Aqua) ohne Kohlensäure und bei Kaffee ohne Koffein.

8) Wenn Ihr etwas versprecht dann haltet es auch, ein Wort gilt noch etwas bei Italienern.

9) Eine Pizza Margherita ist keine Billigpizza! Im Original wird diese mit Büffelmozzarella belegt und hat mit der üblichen hier nichts zu tun.

    Pizza ist in Italien nur ein Snack und wird nicht als Hauptspeise angesehen.

10) Besondere Empfehlungen: Oft gibt es besondere Speisen oder Weine, die nur in kleiner Stückzahl vorhanden sind und nicht auf der Karte       stehen. Die haben natürlich ihren Preis! Habt keine Hemmungen nach dem selbigen zu fragen. Frische Sonderprodukte z.B. Hummer,       Seezunge oder auch Thunfisch könne ganz schnell 35 Euro bis 45 Euro kosten. Der besondere Wein, in geringer Stückzahl ist eine schöne       Abwechslung zum Standard. Wird dann auch schnell die 60 Euro überschreiten.

11) Handeln aber natürlich. Italiener handeln immer und überall. Das beste ist, sich daran zu gewöhnen und einfach mit zu machen.

12) Ihr mögt Penne al arrabiata, dann mögt es scharf. Viele Ristorante mildern die Schärfe ab, da wir Deutschen diese Schärfe nicht gewöhnt sind.        Wenn Ihr original scharf wollt, dann sagt es eurer Bedienung und genießt südländische Schärfe.

13) Rotwein trinkt man im Sommer kalt. Das ist im Süden normal und manch leichter Landwein eignet sich hervorragend für eine kühle        Erfrischung. Bitte nur die Flasche kühlen, keine Eiswürfel benutzen, wir wollen den Wein nicht verwässern.

14) Italiener essen Pasta nie mit Gabel und Löffel, sondern nur mit der Gabel. Das ist so nicht richtig, denn unsere Freunde tun diese genauso       häufig wie ohne. Für Italiener ist der Löffel nur kein muss. Aber, es gibt auch Stimmen die einen Löffel völlig ablehnen.

15) Wer Lust hat einen italienischen Kellner in den Wahnsinn zu treiben macht folgendes, als Gruppe über 4 Personen getrennt zu bezahlen. In       Italien ist es Sitte als Tisch eine Rechnung zu ordern und dann zahlt jeder seinen Obolus plus Trinkgeld. Meistens liegen die Einzelrechnungen       ohnehin nicht weit auseinander, ein großer Aufwand für nichts. Selbst wenn einer am Tisch eine gute Flasche Rotwein trinkt oder besonders       edel speist, kann man dies im Vorwege klären und trotzdem gerecht teilen. Besonders grenzwertig wird es, ist sich der Tisch nicht einig, wer       jetzt, was bezahlt. Dann könnte es passieren, einen Einblick in das italienische Temperament zu bekommen.

  

 

 Osteria, Trattoria, Pizzerie, Enoteca, Ristorante, was ist was?

 In Italien werden die Unterschiede noch gelebt. In Deutschland verschwimmen die einzelnen Möglichkeiten zu Mischformen.

 

Osteria:

Eine Osteria ist eher eine einfache Gaststätte in Italien, in der hauptsächlich Wein und kleinere Speisen serviert werden. In einer Osteria ist der Ausschank von Wein ein bedeutsamer Teil. Da diese an Durchgangsstraßen, Kreuzungen und belebten Plätzen zu finden sind, könnte man sie aus heutiger Sicht als Wein Bistro bezeichnen oder früher als Weinschenke. In Deutschland führen auch Spitzen-Ristorante den Begriff Osteria. Hier liegt der Schwerpunkt tatsächlich auf gutem Essen und Wein. Ist der Osteria ein gut sortierter Weinhandel angegliedert so findet Ihr die Bezeichnung, Osteria/Enoteca vor.

 

Pizzeria:

Wir der Name sagt, wird in einer Pizzeria nur Pizza serviert. Grundlegend ist, dass man den Teig selber herstellt und einen Großteil der Soßen selbst frisch zubereitet. Auch sollten sich hier echte Steinöfen stehen und gelernte Pizzabäcker (pizzaiolo) stehen. Da sich heute kaum noch jemand so einen kompletten Steinofen leisten kann, werden moderne Pizzaöfen eingesetzt, die in ihrem Inneren hochwertige Steinplatten besitzen. Eine Pizzeria heißt in Italien: Pizzerie. Heute werden auch in einer Pizzerie Pasta Gerichte serviert und kleinere Speisen. Bezeichnend für eine Pizzerie heute, die große Auswahl an Pizzen und Pasta.

 

Trattoria:

Früher fand man eine Trattoria in Italien auf dem Land und wurde von der ansässigen Familie betrieben. Hier servierte man den Tag über eine kleine Auswahl an Gerichten. In den Großstädten schlossen in Italien die Trattorien abends heute haben sie auch länger geöffnet. Auch servierten früher Trattorien keine Pizzen, dafür gibt es die Pizzerie. Eine Trattoria heißt nicht ausschließlich günstig, es gibt Trattorien die eine gehobene Küche anbieten.

In Deutschland finden sich viele Trattorien, die ebenfalls keine Pizza anbieten oder nur eine sehr kleine Auswahl. Auch sind die Öffnungszeiten anders da die meisten auch abends geöffnet haben oder sogar durchgehend Essen anbieten. Eines ist jedoch allen gleich, sie sind familiengeführt und diese private Atmosphäre macht ihren Reiz aus. Jede Trattoria ist so besonders und ursprünglich wie die Familie, die sie betreibt. Eine Trattoria ist immer Essen mit der Familie.

 

Enoteca:

Übersetzt heißt das: Weinlager oder Weinhandlung. In Italien bezeichnet das eine gehobene Weinhandlung, die auch Feinkost anbieten kann und einen Gastronomiebetrieb betreiben darf. Praktischerweise ist die Verkostung von Wein und kleinen Gerichten die schönste Weise Wein zu kaufen. Danach lässt sich nicht nur der Wein erwerben, sondern auch die vielen feinen Spezialitäten und mit nach Hause nehmen. Ein besonderer Vorteil in der Enoteca ist, dass gegen einen Aufpreis jeder Wein zum Essen verkostet werden kann.

 

Ristorante: 

Ein Ristorante bietet das komplette Angebot an Speisen an bis hin zum Menü. Von einer kleinen Auswahl an Pasta aber selten Pizzen, bis zu frischen Spitzen Produkten wie Meeresfisch und bestes aus Fleisch. Auch fehlt hier die Kreidetafel nicht mit den frischen Tagesgerichten zu den entsprechenden Preisen. Das Angebot wird von einer Auswahl von Nachtisch (Dolce), Kaffee und Spirituosen bereichert. Auch wird es hier eine umfangreiche Weinkarte geben.

Spitzen-Ristorante in Italien wie auch in Deutschland leben die frische gehobene italienische Küche und die sieht keine Pizzen vor. Auch werden nur wenige Pasta Gerichte angeboten, die dann besonderes angerichtet werden und ihren Preis haben, z.B. Tagliatelle auf Hummer. So ein Gericht wird dann um die 25€ liegen. Die Weinkarten sind in der Regel sehr umfangreich mit entsprechenden Preisrahmen.

 

In Italien führen traditionell geführte Ristorante nie Pizzen und selten normale Pastagerichte!

 

Trinkgeld

Trinkgeld ist immer freiwillig. Wenn wir das Ganze völlig sachlich sehen wollen muss der Gast gar kein Trinkgeld geben, da das Bedienungsentgeld schon in den Preisen eingerechnet ist. Von der ganzen Diskussion hat das Personal herzlich wenig.

Vergessen wir niemals die Angestellten die ihre Arbeit, auch durch das Trinkgeld definieren. Nur weil wir beim Capo eine tolle Rechnung machen hat der Angestellte noch lange nichts davon.

Wie sehen das so: Wir mögen es die Angestellten für ihre bemerkenswerte Arbeit zu entlohnen und für diese Entlohnung könnten wir monatlich viele weitere schöne Sachen unternehmen. Aber genau darum geht es nicht!

Ein humorvoller Globetrotter brachte es in einem Satz auf den Punkt: Sie glauben doch nicht das ich die besten Plätze bekomme, nur weil ich den Chef kenne!

Ansonsten gilt als Richtwert 10 Prozent vom Rechnungsbetrag als angemessen, wenn alles gestimmt hat. Jedoch solltet Ihr nie mehr als 15 Prozent geben, das wirkt eher zu viel des Guten als es gut gemeint ist. 10 bis 15 Prozent sind völlig in Ordnung und wird auch so gesehen. Die ab 5% Regelung gilt bei sehr hohen Summen die bei besonderen Veranstaltungen anfallen und mehrer tausend Euro betragen.

Abzüge: Selbstverständlich müssen wir das machen, wenn der Service oder die Küchenleistung nicht dem Rahmen angemessen ist. Das sollten wir als Gast aber auch kommunizieren. Das mag etwas Überwindung kosten hilft aber letztendlich die Qualität zu verbessern und schafft oft Verständnis für die Angelegenheit. Warum sollte ich den Koch bestrafen wenn das Servicepersonal heute mal wieder etwas zickig ist oder umgekehrt der Koch die Suppe versalzt.

Eine Besonderheit gibt es und die führt schnell zu Missverständnissen. Wenn die Bedienung kommt, um die Rechnungsmappe mitzunehmen, und ihr sagt: Vielen Dank, geht die Bedienung davon aus, dass innen liegendes Restgeld oder Wechselgeld Trinkgeld ist. Kommt die Frage: Darf ich die Mappe mitnehmen, reicht ein Einfaches:JA! 

Wenn wir mit Karte zahlen, haben wir uns angewöhnt, das Trinkgeld in Bar in die Rechnungsmappe zu legen. Das schafft gleich viel mehr Freude.

Geld einfach so auf den Tisch legen? Natürlich, warum nicht. In Italien ist das völlig normal, wir machen das auch so und es ist in Ordnung. Warum wegen 6,50 Euro einen Aufstand machen. Gerade im Sommer auf den vollen Terrassen ist das eine gute Möglichkeit, seine Rechnung zu begleichen.

 

Besonderheiten in Italien: coperto und scontrino:

In Deutschland müssen Endpreise inklusive allem ausgewiesen werden, in Italien wird ein Sogenanntes, coperto erhoben. Inbegriffen sind darin: Geschirr, Besteck und Brot, auch wird davon der Service bezahlt. Die Preise auf der Karte sind also netto Preise. Eine weitere Besonderheit ist der Zuschlag auf der Terrasse. Hier wird oft für die gute Aussicht und bevorzugter Lage mit bezahlt.

Dass alles steht nicht in den Karten und wird oft auch nicht kommuniziert. Man geht davon aus das der Reisende das weiß.

Der Rechnungsbeleg das Sogenannte, scontrino, ist nicht nur Euer Rechnungs Beleg, auch ein Nachweis, das Ihr und der Gastwirt die Steuern bezahlt habt. Ihr müsst den scontrino unbedingt bei euch führen, wenn Ihr das Lokal verlasst. Die Steuerpolizei könnte Euch auf der Straße danach fragen. Könnt ihr den Beleg nicht vorlegen gilt, dass als Steuerbetrug und zieht empfindliche Strafen für Euch und den Gastronom nach sich.

 

 

Kaffee, Espresso und Co, was ist was?

 

Kaffee gibt es bei einem Italiener nicht, zumindest nicht so, wie wir Deutschen das verstehen. Darum nicht wundern, wenn Eure Bedienung nachfragt, was ihr möchtet, Espresso, Cappuccino? Für einen Italiener ist Espresso Kaffee. 

Wenn ihr trotzdem einen verlängerten Kaffee möchtet dann bestellt: eine Tasse Kaffee oder einen Americano.

 

Espresso oder Caffé:

Kleiner schwarzer Kaffee aus dunklen gebrannten Bohnen, wird süß(sehr viel Zucker) und heiß in kleinen Schlucken getrunken. Er wird unter hohen Druck, mindestens 9 bar, je höher der Druck je besser die Crema, hergestellt. Dadurch ergibt sich in der Tasse ein cremig-öliger dickflüssiger Kaffee mit viel Geschmack und vollem Cafféaroma. Der Kaffee füllt eine Espressotasse knapp zur Hälfte aus.

Dopio Espresso:

Ein Dopio (doppelter)  Espresso wird aus der doppelten Menge Kaffeemehl gemacht, dazu doppelte Menge Wasser. Dieser ist nicht viel stärker lediglich mehr von der Menge. Für alle, denen der Espresso zu wenig ist.

Kaffee Ristretto:  (Auf Grund seiner stärke, ist dieser nicht so bekannt bei uns)

Kaffee Ristretto ist ein gekürzter konzentrierter Espresso. Der kleinste in der Espresso Familien wird mit der gleichen Menge an gemahlenen Espressokaffee zubereitet wie der klassische Espresso. Jedoch wird die Wassermenge reduziert so das der Caffé extrem gehaltvoll wird. Der pure Koffein Kick.

Kaffee Lungo:

Caffé Lungo ist ein normaler Espresso, der mit etwas heißem Wasser verlängert wird. Dadurch wird das intensive Aroma des Caffé ein wenig gemildert und macht ihn für viele trinkbarer.

Kaffee con Panna:

Ist ein Lungo mit gesüßter Schlagsahne. Den bekommt ihr in Deutschland oft als Cappuccino, ist aber nicht richtig. Ein Cappuccino ist etwas anderes. Ein Caffé con Panna ist von der Menge her etwas weniger als ein Cappuccino. Da es sich hier nur um eine kleine Menge Sahne handelt und nicht um aufgeschäumte Milch ist der Unterschied klarer.

Kaffee Latte:

Der Caffé Latte setzt sich aus zwei Espressi und einer Espressomenge Milch zusammen, mit der Caffé aufgefüllt wird. Bitte aufpassen, ein Caffé Latte ist kein Latte Macchiato!

Kaffee Macchiato:

Wenn man einen Espresso mit einer kleinen Milchhaube verziert, erhält man einen Caffé Macchiato oder wie man auch sagen kann, Espresso Macchiato. Wird auch von Italienern bestellt, mildert ein wenig den starken Geschmack im Mundraum.

Latte Macchiato:

Wird meistens Morgens getrunken, wenn es mal kein Cappuccino sein muss. Heißer Milchschaum wird mit ein wenig heißer Milch in ein hohes Stielglas gegeben und anschließend mit einem Espresso oder Ristretto langsam übergossen. So das sich im Glas der Espresso zwischen Milch und Milchschaum ablagert, Ihr sehr dann die typischen drei Schichten im Glas. Dass muss man machen können, vermischen darf es nur der Gast.

Cappuccino:

Hierbei handelt es sich um einen stark verlängerten Espresso mit aufgeschäumter Milch. Hierzu wird zu gleichen Teilen: Espresso/Milch/Schaum in eine Cappuccino Tasse geben. Die Milchschaumhaube soll über den Tassenrand thronen und es gehört kein Kakaopulver darauf, eine Unart in Deutschland!

Corretto:

Ein Espresso mit Schuss! Aber Vorsicht, der hat es in sich und wärmt so richtig durch. Im Original nur mit Grappa akzeptabel.

Das waren die geläufigsten Arten des italienischen Caffé und selbstverständlich gibt es regional Unterschiede und Zubereitungsarten. Alles andere wäre doch zu einfach gewesen.

 

 

Problem Wein

 

Liebe Capos, Rotwein wird nicht mit Zimmertemperatur getrunken, sondern bei ca.18 bis 20 Grad. Es ist grausam, uns den Wein mit 22 bis 26 Grad trinken zu lassen. Für uns heißt das immer: DU kannst gerne Rotwein trinken, nur nicht bei mir! Auch offene Rotweine lassen sich heute kühl lagern. Rotweine gehören in den Weinklimaschrank und nicht reihenweise auf den Tresen.
Ein Test einer renommierten Fachzeitschrift hat ergeben, dass in 80% der Restaurants die offenen Rotweine ungekühlt sind. Ein Umstand, den man nicht verstehen muss. Bei den Flaschen Rotweinen verhält es sich etwas besser, noch gibt es aber zu viele Ristorante die uns die Flasche Rotwein warm auf den Tisch stellen.
 
Korken aus Naturkork sind wegen ihrer besonderen Eigenschaft, im Wein einen Korkgeschmack zu erzeugen, in der Kritik. Ein Wein der korkt lässt sich daran erkennen: Er riecht muffig und hat einen unangenehm bitteren Geschmack, der von einer leichten Note, die von manchen Menschen nicht einmal wahrgenommen wird und bis zur völligen Ungenießbarkeit reichen kann. Wenn Euch der Wein "komisch" vorkommt, fragt eure Servicekraft, es ist nichts dabei darüber zu reden. Und wenn er so ist wie er ist, hat man wieder etwas gelernt.
 
Weißweine werden heute oft mit Schraubverschluss oder Kunststoffkorken verschlossen. Warum auch nicht, sie werden, im Gegensatz zum Rotwein, sehr jung getrunken. Selbst einer der besten Weißweine der Welt,  Cloudy Bay Sauvignon Blanc, wird mit Schraubverschluss versehen.
 
Was ist wenn Ihr eine Flasche Rotwein bestellt? Dann müsst ihr diese auch trinken und bezahlen, wenn diese in Ordnung ist. Wenn ihr Euch beraten lasst und der Wein schmeckt nicht, könnt Ihr in der Regel davon Abstand nehmen, dies ist aber immer noch Kulanz des Ristorante. Anders bei sehr guten und teuren Weinen, darauf wird meist hingewiesen.
 
Bei einem Spitzen-Italiener gibt es meistens einen gut geschulten Weinberater oder Sommelier. Der sollte mit euch folgende Fragen klären:
 
1)  Wie viel möchte man ausgeben?
     Es ist nichts dabei vorher klar zustellen, wie viel die Flasche kosten darf, das erspart einem den Schock bei der Rechnung. Wir trinken gerne      eine Flasche Rotwein zum Essen, was diese kosten darf ist davon abhängig, wie unsere Lust und Laune ist.
 
2)  Wie gut kennt Ihr euch mit Wein aus?
      Wir sind Rotweintrinker, wer uns einen Weißwein empfiehlt, was eine feine Abwechslung ist, weiß das wir unserem Weinberater vertrauen       müssen und wir lieben dementsprechend die Überraschung wenn er uns schmeckt. Ein bisschen Fachwissen ist aber von Vorteil. Eines ist       auch sicher, ein Sommelier erkennt in wenigen Sekunden ob wir Fachwissen haben.
 
3)  Klärt bitte, ob Ihr die Flasche bezahlen müsst, wenn diese Euch gar nicht schmeckt?
     Wenn es nun völlig schief läuft und der Wein schmeckt wirklich nicht, haben wir noch nie Probleme gehabt diesen zurück zu geben. Aber das ist      Kulanz vom Ristorante.
 
Wir haben festgestellt, dass nach einer intensiven Beratung, selten Probleme auftreten. Es gibt zu viele banale Pino Grigio und Co, die einem den Abend verderben können. Die meisten offenen Weine, sind durchschnittliche bis gute Qualitäten, gönnt Euch öfter mal eine gute Flasche Wein.
 
Einige gehobene Ristorante sind dazu übergegangen hochwertige Flaschenweine im Ausschank anzubieten. Dies ist nicht nur eine lobenswerte Richtung, sondern vertreibt die langweiligen Massenweine aus den Gläsern. Und wir sind sicher der Genießer wird diese Entwicklung gut heißen.
 
Achtung Weinfallen:    1) Dekantiert werden nur Weine mit Depot. Bei vielen anderen Weinen macht das keinen Sinn, denn die Sauerstoffzufuhr ist                                         viel zu groß, außer ein paar wenige Ausnahmen wo genau das gewollt ist.
                                    2) Der erste Probeschluck dient nicht der Feststellung ob euch der Wein schmeckt, sondern ob der Wein korkig ist. Der                                         frisch geöffnete Wein hat sein Potenzial noch gar nicht entfaltet.

 

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